Wikipedia - Die freie Enzyklopädie

 

 Wikipedia ist wohl die beliebteste Informationsquelle weltweit geworden. Es gibt über fast alles und jeden einen informativen Artikel, der wie eine Referenz herbeigezogen werden kann. Vorbei ist die Zeit wo ein Lexikon im Bücherregal stand. Heute wird ein Begriff bei Google eingetippt und promt wird an erster Stelle ein Wikipediaartikel dazu angeboten. Ein digitales Lexikon von unzählig vielen Menschen weltweit geführt und immer auf den neusten Stand gebracht. Natürlich alles umsonst und sich selbst kontrollierend, auf Inhalt und Gültigkeit der Information.

 

Wikipedia umfasst heute 27 Millionen Artikel in gut 280 Sprachen. In Deutschland nutzen mehr als 70 Prozent aller Männer und Frauen das Medium, zumindest zur gelegentlichen Informationsaufnahme. Sogar Richter verweisen nach den Recherchen Brückners auf Wikipediaartikel (Brückner. Die Akte Wikipedia). Erstaunlich, denn eine freie Enzyklopädie ist eben frei und an sich nicht kontrollierbar.

 

Die Agenturen

Miltlerweile ist bekannt, dass nicht nur Studenten, Rentner und Interessierte Artikel auf Wikipedia stellen, sondern Agenturen

viele Fehlinformationen verbreiten, ohne wesentliche Kontrolle. Und so überrascht es nicht, dass die CIA, US-Abgeordnete oder der Vatikan zu den besonders eifrigen Autoren bei Wikipedia zählen. Auch Unternehmen aus dem Dax oder anderen deutsche Unternehmen lassen die Einträge in der freien Enzyklopädie einfach bearbeiten.

 

Das Kernproblem sind jedoch nicht die Falschdarstellungen, die offensichtlich gezielt auftauchen, sondern Journalisten, die einfach abschreiben. Viele Studenten, die ihre Arbeiten verfassen, stützen sich auf diese Artikel.

 

Soziale Arbeit

Es gibt viele Menschen aus der Öffentlichkeit, die einen Rufmord erleiden, wie zum Beispiel der Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, der wegen seiner Äusserung zum 11. September diffamiert und verhöhnt wird, auf einem Wikipedia Artikel über seine Person. Die Gefahr des blinden Vertrauens, in ein kaum wegzudenkendes Medium, wie Wikipedia geworden ist, sollte uns auf jeden Fall klar werden. Die freie Meinung wird auch auf Wikipedia zensiert und auf eine dem Mainstream angepasste Denkart angepasst. Die Soziale Arbeit muss sich für freie und unabhängige Information im Internet einsetzen, sonst droht eine Meinungsdiktatur, die Menschen zu unterdrücken.

 

 

Nur Unternehmen können die Privatsphäre vor der US-Regierung schützen  

 

Der NSA-Enthüller Edward Snowden hat in seinem Twitter-Account die Haltung zu der Konfrontation zwischen dem Elektronikkonzern Apple und der US-Regierung auf den Punkt gebracht.

 

„2016: Wenn die Gesellschaft gezwungen wird, sich auf eine Körperschaft zu verlassen, um eigene Rechte zu schützen. Das ist ein Warnzeichen“, twitterte Snowden.

 

Damit reagierte der Whistleblower auf den Twitter-Beitrag des Schriftstellers und Redakteurs von CBS Interactive in New York Zack Whittaker, der den Apple-Chef Tim Cook zitierte "Apple wollte nicht quer zur eigenen Regierung stehen, wir haben jedoch die Verantwortung, Ihre Daten und die Privatsphäre zu schützen." Apple CEO Cook.

 

Quelle:http://de.sputniknews.com/panorama/20160321/308592895/snowden-privatsphaere-apple.html#ixzz43ZmgSssh

 

 

 

EX-Stasi Agentin übernimmt Hasszensur in den Sozialen Netzwerken

 

Erst kürzlich wurde für den Auftrag sogenannter Hatespeech (Hassreden) auf sozialen Netzwerken aufzuspüren und zu befreien, eine ehemalige Stasi Agentin eingestellt. Zu ihren Aufgaben gehören unerwünschte Kommentare an die Strafverfolgungsbehörde weiterzuleiten. Für diesen Auftrag engagierte Bundesjustizminister Heiko Maas die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung.

 

Die Zensurgewalt geht mit Kahane ausgerechnet an eine ehemalige Stasi Spitzelin, die Jahrelang unter dem Decknamen Victoria, als inoffizielle Mitarbeiterin des DDR Ministerium für Staatssicherheit arbeitete. Im Auftrag der Bundesregierung hat Kahane 100 weitere Spitzel angeheuert, die ab sofort  das Internet durchforsten, um unangenehme Kommentare und sogenannte Hassreden zu löschen. Die Definition was ein Hassbeitrag ist und in wiefern die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden darf, unterliegt dem Ermessen des Zensors.

 

Wir steuern auf direktem Wege auf eine Meinungsdiktatur zu, die eine freie Meinungsäusserung nicht mehr toleriert. Die Aufgabe der Sozialen Arbeit ist es auf jegliche Ungerechtigkeiten hinzuweisen und die Grundrechte der Personen zu schützen. Das Einsetzten einer ehemaligen Stasi Agentin gleicht einer Verhöhnung. Zum Schluss möchte ich mit einem Zitat aus der Aufklärungszeit die Aktualität dieser Zeit aufzeigen.

 

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ Voltaire

 

 

 

Arbeiten im digitalen Zeitalter - Ein Blick auf Heute, Morgen und Übermorgen

 

Unsere Generation, auch genannt "Generation Y", wird im nächsten Jahrzehnt über 70% der Erwerbstätigen ausmachen. Wir sind die erste Generation, welche mit dem Internet aufgewachsen ist. Dadurch entsteht nicht nur ein anderer Zugang zur digitalen Welt, sondern auch veränderte Anforderungen an die Arbeitswelt. Doch auch in der älteren Generation besteht mehr und mehr das Bedürfnis länger in der Arbeitswelt tätig zu sein und nicht nur Erfüllung im Privaten Bereich zu finden, sondern auch den Luxus geniessen zu können, während dem Arbeiten soviel Freiheit und Freude zu haben, als nur möglich. Viele sehen in der Digitalisierung die Chance, dass diese Wünsche erfüllt werden können. Die Verknüpfung ist optimal. Viele lästige Verwaltungsaufgaben fallen weg, die Arbeitszeiten und die Arbeitsorte werden immer flexibler. Vermehrt liest man in den Zeitungen von Softwareentwicklern, die von überall auf der Welt aus arbeiten. Die Arbeit mit einer Weltreise verknüpfen -  liest sich schön.=)

 

Die Digitalisierung bringt jedoch nicht nur diese genannten Vorteile mit sich. Durch Smartphones, Laptops oder Tablets besteht die Möglichkeit der Dauererreichbarkeit. Nicht nur von 08.00 - 17.00 Uhr, sondern volle 24 Stunden. Arbeitgeber nutzen diese Möglichkeit und verlangen immer mehr das Unmögliche: die Vermischung vom Privatleben mit dem Beruf. Die ständige Erreichbarkeit. Das Privatleben der Arbeitnehmer (jenes der Arbeitgeber wahrscheinlich ebenfalls, nur zu einem anderen Preis=)) verschwindet langsam im Reich des Dauerempfangs. Die ständige Erreichbarkeit oder auch nur der Gedanke, dass die Erreichbarkeit rund im die Uhr ein Muss ist oder in naher Zukunft werden wird, versetzt immer mehr Menschen in einen nicht enden wollenden Stresszustand. Dazu kommt die Schnelllebigkeit und eine von Leistung geprägte Arbeitswelt. Lässt sich dieser entstandene Stress nicht abbauen, entstehen immer öfters stressbedingte Krankheiten wie Erschöpfungssyndrome oder Burn-outs. Es kommt hinzu, dass durch die Digitalisierung viele Arbeitsplätze in traditionellen Branchen verschwinden werden. Andererseits werden natürlich auch neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese beschränken sich jedoch auf die digitale Welt. Für alle Zahlengenies und PC-Freaks von Vorteil. Inwiefern sich Handwerker etc. in diesen neuen Berufen zurechtfinden werden, ist fraglich.  Hinzu kommt, dass zu unserem Erschrecken, auch die wunderbaren Studentenjobs für 25Fr. Lohn in der Stunde, langsam digitalisiert werden. Bestes Beispiel (habe ich, C., selbst schon oft gemacht): die Garderobenfrau, welche mit einem mehr oder weniger freundlichen Duchennelachen eure Mäntel und Jacken entgegennimmt, mit einer Nummer versieht und aufhängt. Nun haben wir im Westside (Berner Einkaufswahnsinn) eine digitalisierte Garderobe gesehen, welche durchaus das Potenzial hat, auch bei Veranstaltungen zur Anwendung zu kommen. 

 

Während unseren Recherchen sind wir auf ein neues Berufsbild gestossen, das uns laut auflachen lies: der Feelgood Manager (Der Begriff ist noch nicht Gender gerecht verfügbar=)). Falls sich in einem Unternehmen die Menschen zunehmend gestresst und unwohl fühlen, kommt er oder sie zum Einsatz und übernimmt in gewisser Weise ein Stück sozialarbeiterische Tätigkeit. Feelgood Manager ist laut Ausbildungsbeschrieb eine Berufung. Die Digitalisierung lässt die Gesundheitskosten stark ansteigen. Durch die gesamten neuen Erkrankungen sind wir bei über 15 Mia. Franken an Ausgaben. Mit Hilfe des Feelgood Managers soll das Wohlbefinden gefördert und ein allgemein gutes stressfreies Arbeitsklima hergestellt werden.

 

Müssen wir als zukünftige Sozialarbeitende aufgrund der Konkurrenz besorgt sein? Wahrscheinlich nicht. Vielleicht liesse sich das Feelgood Management als Modul in unseren Studiengang integrieren=). Da stellt sich uns natürlich die Frage, was diese Veränderung auf dem Arbeitsmarkt für die Soziale Arbeit bedeuten könnte. Natürlich müssen sich alle Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen vermehrt mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Vor allem in beratenden Settings bezüglich Berufswahlen oder Integrationen (uns fallen hier spontan BeraterInnen auf dem Arbeitsvermittlungsamt ein), muss das Klientel anders beraten werden als früher. Die mitgebrachten Eigenschaften und beruflichen Stärken müssen unter neuen Blickwinkeln betrachtet werden. Es müssen Möglichkeiten und Institutionen gesucht oder geschaffen werden, um das Klientel an fehlendes Wissen, welches nötig ist, um sich in der digitalen Arbeitswelt zurechtzufinden, heranzuführen. Wir persönlich sehen einen grossen Bedarf an Sozialarbeitenden, im Bereich der soziokulturellen Animation. Nebst der Beratung könnten Sozialarbeitende ihrem Klientel (was unserer Meinung nach in Zukunft bis hin zu CEO's reichen wird) einen Teil der Unerreichbarkeit und der natürlichen Welt zurückgeben. Sei dies durch Kurse in der Natur, gemeinsame Arbeit auf Bauernhöfen, mit Tieren oder allgemein kreative Arbeiten. Auch das Zusammenführen von Gleichgesinnten (oder zukünftigen Freunden) wird immer mehr aufkommen, da die Digitalisierung die realen sozialen Kontakte langsam mit den Onlinefreunden vermischt.

 

 

 

Kinder in der digitalen Welt

 

 

Mir wurde letztens die Frage gestellt, ob ich meinem fünfjährigen Kind ein Handy geben würde, wenn wir in einigen Jahren in einer Gesellschaft leben würden, in der praktisch jedes fünfjährige Kind eines hätte. Ich verneint. Dies könne ich nicht mit meinen Prinzipien vereinbaren und hinter diesem Entscheid könne ich stehen. Doch weiss ich nicht, ob ich in der Zukunft wirklich so handeln würde, was etwas erschreckend ist. Ich bin das erstgeborene Kind meiner gesamten Familie (welche nicht klein ist) und ich bin ganz klar die, die am wenigsten Ahnung von allem hat, wie ich immer wieder zu hören bekomme.

 

Meine Brüder und Cousins sind zwischen neun und zwanzig Jahren. Gebe ich mein Handy mal für fünf Minuten aus der Hand, ist es danach voll von angeblich nützlichen Apps, welche ich dringend gebrauchen würde, sowie ein Virusschutz für meine Daten, der mir fehlen würde – alles festgestellt von meinem entsetzt dreinschauenden neunjährigen Halbbruder. Letzte Woche habe ich mich ernsthaft gefragt, ob nicht einer von ihnen an meine „Wissenschaftliches Arbeiten – Quantitative Vertiefungsprüfung“ gehen könnte, da Excel gar nicht so meins ist. Zurückerinnert, als ich dreizehn war (vor 10 Jahren), wir mussten einen Monat über unsere liebste Fernsehserie berichten. Nur hatte ein Junge keinen Fernseher im Haushalt. War witzig ja, aber kein grösseres Drama, nichts besonders erstaunliches. Werde ich heute von den Kleinen gefragt, welche Spielkonsolen ich besitze und zur Antwort geben: Ehmm eine alte Playstation, um DVDs zu schauen, werde ich ausgelacht und gefragt, wie ich das nur überleben könne. Es gäbe doch sooo viele coole Spiele auch für Erwachsene auf der Wii, der PSP, der XBox oder der Playstation 4. Auch sportlich könne man sich super damit betätigen, mache genauso viel Spass, wie draussen.

 

Nun stellt sich die Frage für die Soziale Arbeit. Wie gehen wir damit um. Müssen wir uns in diese ganzen technischen und digitalen Welten hineinversetzen können, um beispielsweise mit Kindern oder Jugendlichen zusammenzuarbeiten? Müssen wir ein gewisses Verständnis dafür aufbringen? Wie weit ist es zu akzeptieren? Und vor allem: Ist es gutzuheissen? Heute habe ich keine zufriedenstellende Antwort darauf.

 

 

Onlineberatung

 

 

Die digitalen Medien haben natürlich auch die Klienten und Klientinnen der Sozialen Arbeit erreicht. Studien zeigen auf, dass diese die Anonymität und die schnellere Abhandlung immer mehr zu schätzen wissen. Im Gegensatz zu normalen Beratungen, in denen man sich gegenüber sitzt, muss in den Onlinesitzungen nicht unbedingt ein Gesicht gezeigt werden. Dies kann es teilweise einfacher machen, schneller auf heikle Themen zu sprechen zu kommen. Onlineberatungen sind vom Verlauf her meist kürzer.

 

Hier stellt sich für mich die Frage: Wie nachhaltig sind sie wirklich? Ich denke, für ein dringendes Problem, dass sofort besprochen werden muss oder für eine angespannte Situation, die entschärft werden soll, sicherlich eine gute Möglichkeit. Oder natürlich auch für Menschen, die sich wirklich nur so beraten lassen wollen. Jedoch ist meiner Meinung nach das Aufbauen von Vertrauen schwieriger. Sitzt man jemandem gegenüber, erkennt man jedes Zucken seiner Mimik und der warme Ausdruck in den Augen. Auch leichte Berührungen können dazu beitragen, Vertrauen aufzubauen. Zudem lässt man sich nicht von der Umgebung beeinflussen, was bei Onlineberatungen wohl öfters vorkommen wird.

 

Auch spielt das Verhältnis von zwischen den Sozialarbeitenden und KlientInnen eine grosse Rolle. Ich könnte mir vorstellen, dass es einfacher ist, jemandem genügend Empathie entgegenzubringen, wenn man ihm direkt in die Augen blicken kann, als durch einen Bildschirm oder nur über das Tongespräch. Andererseits ist es über einen Bildschirm natürlich auch einfacher, die nötige Distanz zu wahren und Emotionen zu kontrollieren.

 

 

Online Partnersuche – Vertrauen Sie dem Testsieger

 

Eine gute Freundin meinte bei unserem letzten Treffen, diese ganzen Tinder, Parship, usw. Seiten oder Apps seien wohl gar nicht so übel. Ihre älteren Schwestern hätten nette Männer über die Tinder App kennengelernt. Schnell, unkompliziert, mit denselben Vorlieben und Beziehungsvorstellungen. Die eine wolle nur Spass, die andere ist mit ihrem Partner nun schon seit sechs Monaten! zusammen. Fantastisch, oder nicht? Es gibt mittlerweile unglaublich viele Onlinepartnersuchbörsen in der Schweiz: Friendscout24, Meetic, Singles, Swissflirt, Swissfriends, Be2, Edarling, Elitepartner, Heartbooker und Parship, und viele mehr. In der Schweiz sind bis zu 700'000 Personen angemeldet. Teilweise auf etliche Plattformen. Geworben wird mit dem Finden der grossen Liebe – und dies natürlich kostenlos (die versteckten Kosten zeigen sich dann, wenn man mit den Objekten der Begierde Kontakt aufnehmen möchte und die Kreditkarte verlangt wird, für Einblicke ins vollständige Profil, die grosse Liebe muss doch etwas kosten). 30%- 40% finden so eine Partnerin oder einen Partner. Doch was ist aus den schönen Schicksalsbegegnungen geworden?

 

 

Besonders beeinflusst dieser Wandel Sozialarbeitende, die in einer beratenden Funktion tätig sind, beispielsweise in Paar- und Familientherapien oder Sexualberatungen. Neue Konflikte entstehen, neue Wünsche und Vorlieben, treten in den Vordergrund. Mehrere Personen sind in die Konflikte integriert. Die Beratung verlangt immer mehr Wissen in den Bereichen der digitalen Partnersuche und den ganzen versteckten Problematiken, wie dem Datenschutz, den Kosten und den so entstandenen Enttäuschungen und Täuschungen – auch beim Testsieger.

 

 

Datenschutz in der neuen digitalen Welt

 

 

In der Bundesverfassung steht der Schutz der Privatsphäre als Grundrecht verankert. Dazu gehört, dass private Daten nicht missbraucht werden dürfen. Jedoch bringt die Digitalisierung das Sammeln von Daten im grossen Stil mit sich. Sei dies durch Google, Facebook oder Whatsapp. Besonders schützenswert sind dabei alle Daten zur Person.

 

Doch nicht nur diese grossen Plattformen sammeln und transferieren Daten, sondern auch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Daher ist es von immer grösserer Bedeutung, sich auch im rechtlichen Bereich ständig weiterzubilden. Dennoch wird es gerade im Bereich der Sozialen Arbeit immer wieder Graustellen geben, bei denen man aus dem Bauch entscheiden muss, welche Informationen man weitergibt und an welcher Stelle jemand auf grösseren Schutz angewiesen ist.

 

 

Bargeldabschaffung

 

In Dänemark wird langsam aber sicher das Bargeld abgeschafft. Kleinere Tankstellen, Geschäfte und Restaurants müssen kein Bargeld mehr annehmen.

 

Bargeld ist teuer. Die Mitarbeiter der Statoil-Tankstelleam Kongevejen 26 in Helsingør müssen abends die Kronen-Scheine bündeln, die Öre-Münzen in Rollen abfüllen, sie in den Tresor legen und am nächsten Tag fährt eine Sicherheitsfirma das Geld zur Bank, wo es nochmals gezählt wird. Das kostet. Und genau von diesen Kosten will die Regierung in Kopenhagen nun kleinere Geschäfte befreien. Wer will, soll künftig kein Bargeld mehr annehmen müssen. Der Trend in eine Bargeldlose Gesellschaft nimmt eine weitere Hürde. Heute werden auch kleine Beträge problemlos und schnell mit der Karte bezahlt, was für viele Konsumenten ein Vorteil ist. Die Wirtschaft begrüsst anscheinend den Schritt in diese Richtung weil, die Abwicklung der Geschäfte mit Bargeld zu hohe Kosten verursachen. Das drucken der Geldscheine und das prägen der Münzen, sind weitere Kosten für die Bargelderhaltung. Eine Bargeldlose und digitale Gesellschaft birgt auch grosse Risiken für die Menschen. Die Banken könnten Negativzinsen gnadenlos durchziehen und der Schutz des eigenen Vermögens wäre nicht mehr gewährleistet. Die politische Entwicklung unserer Staatsgewalt ist auf lange Sicht nicht absehbar und kann in Angesicht der restriktiven Einschränkung der Meinungsfreiheit durch staatliche Internet Zensur, eine beängstigende Entwicklung annehmen. Als Sozial Arbeiter sind wir bestrebt die Autonomie und die Selbstbestimmung der Menschen zu wahren und zu fördern. Wir sehen in dieser Entwicklung eine klare Gefahr dafür. 

 

 

Digitalisierung von Kriegsgeräten

 

Hier einen kleinen Einblick in die Digitalisierung von Kriegsgeräten. Die Drohnen und Kriegsroboter der Firma Bostondynamics bewegen sich schon erstaunlich gut. Hoffentlich werden diese Geräte dazu beitragen, dass die zukünftigen Kriege mit weniger Menschenopfer auskommen.=):-P